top of page

Mina The Hollower - Test

  • Autorenbild: Gigsen
    Gigsen
  • vor 7 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Pixelige Mauskriegerin mit Speer vor düsterem Schlossfriedhof bei Nacht, Vollmond am Himmel.

Ja ich weiß ich bin etwas spät auf der Partey.

Lasst es mich kurz machen.. ich habe ein Meisterwerk erhofft und die Hoffnungen wurden

nicht enttäuscht. 2026 Goty Kandidat, und zwar ganz easy.



Das Spiel ist gameplaymässig viel deeper als es auf den ersten Blick wirkt. Es gibt

5 Waffen die sich alle komplett unterschiedlich spielen. Dazu gibt es noch tonnenweise

"Perks". Da gibt es alles von: bekomme mehr Knochen (Geld) bis, wenn du stirbst hast du

eine 2te Chance (Wiederbelebung) über grabe dich in Wände rein nicht nur in den Boden.

Das kann dass ganze Movement ändern.


Pixel-Art-Spielmenü mit Equip Trinkets; markiert ist Bellows Bustle, unten steht: A in der Luft für Air Dash.

Gerade das in den Boden graben, und so einen Augenblick unverwundbar werden, macht das Game einzigartig. Diese Mechanik die nur nach einem Sprung nutzbar ist (Balancing und so..) wird natürlich auch für Rätsel und "Geschicklichkeitspassagen" genutzt und lässt sich wie erwähnt mit Perks verändern.


Die ganze, recht große Welt ist voll mit Secrets, Abkürzungen und kleinen Quests. Die Dungeons fügen sich organisch in die Spielwelt ein. Sprich man hat nicht die eine Eingangstüre zu Dungeon X. Und es gibt keine Map. Nur eine grobe Übersicht, die man auch erst freischalten muss. Klingt doof ..ist aber kein größeres Problem.


Pixelige Spielkarte von Ossen mit gelbem Rand; Zentrum markiert, oben steht Found: 2/84, unten Hide, Checklist, Done.

Auch die Bosse und Nebenbosse sind alle unterschiedlich und gut gemacht. Keiner davon ist unverhältnismäßig schwer ..vielleicht mit Ausnahme von einem oder zwei.


Pixeliger Bosskampf in pinker Arena: grünes Monster mit blauen Augen, Pfeile und Figuren; HUD unten sichtbar.

Schwerer als die Bosse fand ich teilweise die Dungeons. Die haben es wirklich in sich im späteren Spielverlauf und das meine ich absolut positiv. Es gibt durchaus stellen im Spiel wo man erst einmal hängenbleibt. Aber 2 - 3 Tode später erkennt man plötzlich den kreativen Kniff des Areals. Wirklich erstklassig.


Pixelart-Kampf in einer Burg: Ein Held gegen brennende Gegner im dunklen Dungeon, mit HUD und Zahlen unten.

Musik und Sound sind ebenfalls über jeden Zweifel erhaben.


Ich habe ca. 20 Std gebraucht. Der Schwierigkeitsgrad ist hoch aber nicht extrem . Gut beim

Endboss hab ich mir nen Modifikator gegönnt für mehr schaden und weniger Damage ^^.

Das Game hat tonnenweise Modifikatoren von: mach das Game leichter bis skurriler Kram, zu mach es schwerer. Sowas hätte ich mir auch in Silksong gewünscht, das fand ich ungleich härter. Auch New Game + gibt es und ein alternatives Ende.


Und ja natürlich gibt es auch hier einen Souls-Anstrich ..wenn man stirbt, verliert man seine

Knochen (Geld) ..das lässt sich aber über die Modifikatoren abstellen.

Mit den Knochen kann man auch Angriff, Verteidigung und Gadgets verbessern.


Pixelart-Upgradebildschirm in dunkler Höhle: rote Spielfigur, links BONE UP+, rechts Werte/Icons, unten Angriff ↑ 6.

Optik Sound Spielbarkeit alles Erstklassig. Natürlich sollte man mit dem Gameboycolor-Theme was anfangen können. Wer das nicht tut verpasst ein all-time-Classic Indiegame und

eines der besten Games inmitten der 2026er "ziemlich gut aber nicht großartig-AAA-Spieleflut"



Bunte Comic-Symbole #, !, %, $ auf schwarzem Hintergrund, pop-artig und schrill.

5/5 WTFs


Info Karsten


Plattformen: PC, Xbox Series, PlayStation 5, Switch


läuft auf Handheld: Ja


Spielzeit: 20 bis 30 Stunden


Komplettiert: Ja


Preis: ca. 20€


Sprache: Deutsch, Englisch und weitere


Entwickler: Yacht Club Games



Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page