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Monster Hunter Stories 3

  • Autorenbild: Glayd
    Glayd
  • 9. März
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Apr.

Neben Shootern, Horror-Games oder Rougelites habe ich noch eine andere Games-Schwäche.

Bunte Feel-Good-Games. Egal ob Action-Adventure oder JRPG.

Daher kam Monster Hunter Stories 3 genau richtig.


An der Action-Adventure-Front sieht es in den aktuellen Jahren eher mau aus. Neben Zelda hatte mich Immortals Fenyx Rising bestens unterhalten. Aber das ist ja auch schon wieder ne Zeit her. Bei den JRPGs hatte ich früher viel gespielt. Aktuell pralle ich da aber immer öfter ab. Langsamer und zeitraubender Spielfluss oder eine doch zu platte, cheesy Story lassen mich da öfter den Controller liegen lassen. Visions of Mana, ich schau dich an.

Ein Zusatzpunkt weswegen ich bunte, eher familienfreundliche Games gerne im Fokus habe. Ich spiel sowas gerne mit meinen Kids zusammen. Da ich hier ein 7- und 9-jähriges Exemplar rumlungern habe, ist etwas Buntes auch brauchbarer als der nächste gruselige Souls-Like-Klon, bei dem ich zielsicher Alpträume an die Kids verteile.

Nun steht der Release für Monster Hunter Stories 3 bald an und vorbereitend wurde letztens die Demo veröffentlich. Und in Ermangelung an guten Alternativen habe ich das ohne große Erwartungen mal runtergeladen. Mein letzter Monster Hunter Stories habe ich auf dem 3DS gespielt. Daher keine Ahnung wie gut sich Monster Hunter Stories im Vergleich zum zweiten Teil weiterentwickelt hat. Da ist also viel Zeit vergangen, damit meine junge Altersdemenz mich diese Spielserie recht frisch erleben lässt.

Und gleich mal vorab. Ich bin überrascht, wie gut das hier bei den Zwergen angekommen ist.


Worum geht’s?


Nix besonderes. Man bastelt sich seinen Prinz oder Prinzessin zusammen. Familiär ist natürlich alles doof. Papa König hat kaum Zeit, da er sich mit anderen konfliktfreudigen Reichen (nicht den Kapitalisten!) rumschlagen muss. Mama Königin gehört wohl zu einem der bösen Königreiche und ist vor ner Zeit stiften gegangen. Die zukünftigen Therapiesitzungen will wahrscheinlich keiner zahlen.

Wir gehören zu den Rangern und streifen halt so durchs bunte Königreich und entdecken seltsame Drachenquarzei-Dinge. Das ist alles natürlich total fürchterlich. Böses Omen und so. Aber hey. Sehen wenigstens recht hübsch aus.

In der Demo spielt man den Anfang des Spiels. Man hat ein kleines offenen Gebiet zur freien Erkundung mit so ein paar Starter-Quests und kann zusätzlich noch ein paar Sidequests spielen. Monstereier können gesammelt und ausgebrütet werden. Die ersten Monster auf Level 10 gezogen werden.

Darf dann alles bei Release in das vollständige Spiel übertragen werden. So weit, so Standard.

Erste Überraschung

Der 7-jährige ist total hooked. Einfach frei auf der Karte rumlaufen und zum x-ten Mal in die Höhlen rein und Eier stibitzen. Scheinbar voll sein Ding. Das Monsterdesign hilft hier. Egal welches der Monster. Die kommen alle toll an. „Schau mal wie süß das ausgebrütete Monster aussieht. MAMA! DU MUSST DAS ANSCHAUEN!“. Mama war total happy nun alle drei Minuten sich neue Monsterbabies anzuschauen. Ja. Einige feiern das Spiel. Andere müssen mitleiden und Begeisterung zeigen. Etwas widerwillig. Aber das Leben eines Rangers ist kein Ponyhof. Gehört nun zum pädagogischen Auftrag.


Dass man dann jedes der Monster reiten darf und sich diese in der offenen Welt dann noch anders spielen vermeidet, dass man nur bei seinem Lieblingsmonster bleibt. Und es gab hier auch schon hitzige Debatten, welches Monster das beste Monster ist und welches davon dann höher hüpfen kann. Die zählen dann die Pixel am Bildschirm. So haben wir quasi auch was für Mathe getan. Zumindest rede ich mir das gerne ein.

Die 9-jährige hatte bei den Rüstungen auch gleich ein Auge auf eine spezielle Rüstung geworfen. Konnten wir nicht craften. Kurze Erklärung für die Zwerge was gebraucht wird und wo wir es finden können. Schon waren die beiden angefixt und waren unterwegs beim farmen.


Ich hab mir noch nen Kaffee gemacht und mich dazu gesetzt. Erkläre ab und an, wie man am Besten das Schere-Stein-Papier-Angriffsmuster nutzt und wie die Fähigkeiten funktionieren. Es gibt schlechtere Sonntagnachmittage.

Und wenn man dann eher daneben sitzt wirkt die Grafik und die Musik dann nochmal anders auf einen. Das könnte zwar alles eine Ecke hübscher sein, niedrig texturierte Felsformationen sind wohl immer der Endgegner, aber es ist schön designt. Stimmig. Keine Granate. Aber hübsch auf jeden Fall. Ich schau gerne zu.


Auf die Zwölf!


Richtig klasse finde ich allerdings die Inszenierung in den Kämpfen. Die normalen Attacken sind schon gut gemacht. Aber die ganzen Specials sind recht imposant. Da knallt es ordentlich. Wenn man dann noch seine Attacken gemeinsam mit den Monstern auf die Gegner prasseln lässt, darf man sich schon längere und aufwendigere Videos mit den Attacken anschauen. Die haben ein gutes Tempo und nen klasse Impact. Wenn Simon und Fawn ihren Eisspecial zum Besten geben ist das schon gutes Kino. Wir selber zusammen mit Rathalos knallen auch ordentlich rein. Macht Spaß beim Zuschauen.

Online auf Reddit meinte einer, dass er die Demo in ner Stunde durchhatte. Unser Counter hing nun nach zwei Sessions am Wochenende und ein paar Abendsessions bei guten 9 Stunden. Ich glaube, die beiden sind am Sonntag früher aufgestanden und haben schon mal vorgezockt. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Und man kann hier auch wunderbar Zeit mit Nichtigkeiten verbringen. Exzentrisch gekleidete Schweinchen in der Umgebung finden? Check. Alle zwei Schritte random Zeug einsammeln? Check. Bissi gegen simple Monster auf der Welt kämpfen? Check. Von einem Monster vermöbelt werden, weil man dachte, es gehört zu den schwächeren Monstern? Check. Irgendwelche Höhlen finden und erkunden? Check. Monsterhöhlen das x-te Mal durchsuchen und Eier stehlen? Check. Feststellen, dass man nicht zwanzig Mal das gleiche Monster braucht und alle freilassen? Check.

Nachdem es im Vorgänger wohl 96 Monster gab, gehe ich mal von was Ähnlichem oder leicht Höherem aus.

Das ist doch schon mal ein guter Ausblick auf einige gute Stunden Familien-Zockerei.

Bis zum 13. März werden wir garantiert noch einige Runden mit der Demo drehen.

Und dann werden wir wohl eine kleine, aber feine Release-Party zu dritt hier daheim feiern und uns die Nacht um die Ohren schlagen. Natürlich pädagogisch vertretbar.

Die Vorfreude wächst. Nur noch ein paar Tage.

2 Kommentare

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John
John
09. März

Releaseparty nur zu dritt? Will Mama die Monster BBs etwa nicht sehen!?!?!?

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Glayd
Glayd
09. März
Antwort an

Die muss man wieder zum Glück zwingen!!! :D

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