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Johns Most Wanted 2026

  • Autorenbild: John
    John
  • 15. Apr.
  • 5 Min. Lesezeit

2026 ist kein normales Gamingjahr. Es ist eines dieser seltenen Biester, in denen große Marken zurückkehren, totgeglaubte Franchises plötzlich wieder auftauchen und Studios versuchen, ihre Serien neu zu definieren. Gar nicht so einfach sich da auf wenige Titel zu beschränken.


Die folgenden drei Titel gehören zu meinen heißesten Releases des Jahres:



Squadron 42


Release: 2026(lol)


Witze über unvermeidliche Verschiebungen sind echt Oldman


Nach einer Entwicklungszeit, die länger war als manche Karrieren, soll der Singleplayer‑Ableger von Star Citizen endlich erscheinen. Mit Hollywood‑Cast, gigantischen Raumschlachten und einer Kampagne, die sich wie ein interaktiver Sci‑Fi‑Film anfühlt, will das Spiel Wing‑Commander‑DNA in die Moderne holen.


Warum heiß: Dieses Projekt ist Gaming‑Mythologie. Seit über einem Jahrzehnt geistert es durch die Branche wie ein Phantom. Wenn es 2026 wirklich landet und nicht implodiert, könnte es das Sci‑Fi‑Event der Dekade werden - oder der größte „Told you so“-Moment aller Zeiten.



He‑Man and the Masters of the Universe: Dragon Pearl of Destruction


Release: 28. April


Nennt mich Fisto, denn - ach lassen wir das lieber


Eternia bekommt endlich ein vollwertiges Abenteuer. Der Stil ist eine Mischung aus modernem Fantasy‑Blockbuster und 80ies‑Retrospektive, inklusive ikonischer Charaktere, sehr wichtiger (!) Muskelphysik und einem Artefakt, das die bekannten Machtverhältnisse komplett eskalieren lässt. Die Welt ist halb offen, die Kämpfe wuchtig, und Koop-Optionen sorgen dafür, dass man Skeletor auch zu zweit verdreschen kann.


Warum heiß: Masters‑Fans wurden jahrzehntelang mit halbgaren Lizenzspielen abgespeist. Dieses Projekt wirkt wie der erste ernsthafte Versuch, die Marke auf das Niveau eines modernen God of War zu heben – nur mit mehr Neon, mehr Magie und mehr „I HAVE THE POWER!“.



Heroes of Might & Magic: Olden Era


Release: 2026 / 30. April Early Access




Ein spiritueller Nachfolger, der endlich wieder HOMM‑III‑Vibes verspricht. Klassische Hexfelder, ikonische Fraktionen, Ressourcenmanagement, Städtebau und ein Soundtrack, der hoffentlich wieder episch statt generisch klingt. Die Entwickler wollen bewusst zurück zu den Wurzeln - weg von überladenen Systemen, hin zu klarer Fantasy‑Strategie mit Tiefgang.


Warum heiß:Die Serie wurde viel zu lange sträflich ignoriert. Ein würdiger Nachfolger könnte die Strategie‑Community komplett elektrisieren und vielleicht sogar ein neues goldenes Zeitalter einläuten. Für viele Fans ist das hier nicht nur ein Spiel - es ist eine Hoffnung.



Honorable Mentions:


Neben den Top 3 gibt es aber noch mehr, auf das ich hin fiebere:



007: First Light


Release: 27. Mai


My name is Astley, Rick Astley.


Bond kehrt zurück - aber nicht als Gadget‑Karikatur, sondern als ernsthafter Geheimagent, der wieder mehr mit Schatten als mit Explosionen arbeitet. Das Spiel setzt auf Social Stealth, infiltrierbare Großareale und eine Inszenierung, die sich an modernen Spionage-Thrillern orientiert. Statt Dauerfeuer gibt’s präzise, taktische Action, bei der jeder Fehler Konsequenzen hat. Dazu kommt die Perspektive eines Bonds, der frisch in seinem Geheimagentendasein ist und zusammen mit dem Spieler wächst.


Warum heiß: Ein ernsthafter Bond Reboot im Gaming ist seit Jahrzehnten überfällig. Wenn das Spiel die Balance zwischen Hitman‑Struktur und filmischer Wucht trifft, könnte es der beste 007‑Titel seit GoldenEye werden – und das ist eine Messlatte, die ich nicht leichtfertig in den Raum stelle.



Tomb Raider: Legacy of Atlantis


Release: 2026(?)


Hier sieht man, was mit Dinosauriern passiert, bevor sie zu Öl werden


Auch Lara Croft kehrt zurück – und zwar als Abenteurerin, nicht als traumatisierte Survival‑Heldin. Die Entwickler versprechen eine Rückkehr zu klassischen Tugenden: komplexe Rätsel, mythische Orte, archäologische Mysterien und weniger Crafting‑Ballast. Atlantis dient als globales Rätsel, das sich über mehrere Kontinente zieht und die Story wieder stärker in Richtung „Indiana Jones trifft Mythologie“ schiebt.


Warum heiß: Fans wollten seit Jahren wieder die ikonische Lara. Selbstbewusst, neugierig, stilprägend. Wenn Crystal Dynamics das klassische Flair mit moderner Technik kombiniert, könnte dies der große Neustart werden, den die Serie seit Jahren braucht. Ich mochte die Trilogie, aber mir fehlt auch die klassische Lara.



Forza Horizon 6


Release: 19. Mai


Ich hoffe sie drehen was bei der Lenkradunterstützung

Japan als neuer Playground‑Spielplatz – ein absoluter Fantraum. Drifts auf engen Bergpässen, nächtliche Neon‑Städte, Regen, der auf die Haube prasselt, während du im 90ies‑JDM‑Monster die Leitplanke küsst. Dazu eine überarbeitete Physik, dynamischere Wettereffekte und Social‑Features, die die Community noch enger verknüpfen sollen.


Warum heiß: Horizon ist seit Jahren die unangefochtene Spaß‑Racing‑Serie. Ein Japan‑Setting ist der ultimative Crowdpleaser und könnte das stärkste Horizon werden. Hoffentlich drehen Sie aber den Bombast des fünften Teils von 9000 etwas zurück. Die bisher gesichteten Gameplay-Videos sprechen zumindest für eine etwas nüchternere Abbildung.



Blood of Dawnwalker


2026




Blood of Dawnwalker ist einer dieser Titel, die nicht laut schreien müssen, um sofort Aufmerksamkeit zu bekommen. Das Spiel wirkt wie ein düsteres Epos, das irgendwo zwischen Witcher, Dragon’s Dogma, Legacy of Kain und einer Prise Bloodborne entstanden ist – aber mit einer ganz eigenen Identität, die sich nicht in bekannten Vergleichen erschöpft.


Optisch setzt das Spiel auf eine Mischung aus rauer Mittelalter‑Ästhetik und surrealen Lichtphänomenen, die wie Risse in der Realität wirken. Es ist kein Hochglanz‑Fantasy, sondern ein dreckiges, atmosphärisches Setting


Warum heiß: Weil Blood of Dawnwalker nicht wie ein weiteres Dark‑Fantasy‑RPG wirkt, sondern wie ein Projekt, das wirklich etwas erzählen will.

Der Background ehemaliger Witcher 3 Devs lässt gutes Hoffen und die ersten Szenen sahen vielversprechend aus.



Halo: Campaign Evolved


2026


Time heals all wounds - it takes campaign away


Britney, äh 343 Industries Did it again.

Diesmal kein Remaster, sondern eine Neuinterpretation mit moderner Technik, neuer Inszenierung und überarbeitetem Level‑Flow. Der Ring soll größer, lebendiger und atmosphärischer wirken – weniger Copy‑Paste‑Korridore, mehr Alien‑Ökosystem.


Warum heiß: Combat Evolved ist ein Heiligtum. Wenn dieses Re‑Imagining gelingt, könnte es Halo wieder an die Shooter‑Spitze katapultieren. Wo es imho, ganz besonders im Koop, hingehört.



Max Payne 1 & 2 Remake


2026(?)


Wie ich schaue, wenn es 2026 doch nicht kommt
Wie ich schaue, wenn es 2026 doch nicht kommt


Remedy bringt Max Payne als vollständige Neuinterpretation zurück – mit moderner Grafik, physikbasiertem Bullet‑Time‑System und der düsteren Noir‑Atmosphäre, die die Serie berühmt gemacht hat.


Warum heiß: Max Payne ist Stil, Schmerz und Zeitlupe in Reinform. Ein Remake mit heutiger Technik könnte ein audiovisuelles Brett werden.



Judas


2026 ( dafür dass es so heißt ist es wenig verräterisch was Daten angeht)


Judas und Bioshock - Ein wenig wie Zwillinge daten


Die Welt von Judas ist ein schwebender, auseinanderbrechender techno‑sozialer Albtraum: eine Gesellschaft, die sich selbst perfektionieren wollte und stattdessen in Paranoia, Überwachung und ideologische Splittergruppen zerfiel. Die Station wirkt wie eine Mischung aus Art‑Deco‑Zukunftsvision, dystopischem Theaterstück und kaputtem Utopia, das nur noch von Klebeband und Ideologie zusammengehalten wird.


Warum heiß: Levine macht keine kleinen Spiele. Judas könnte der nächste große Bioshock Moment werden, wenn er die Versprechen halten kann. Oder auch nicht.



Deus Ex Remake




Das Original von 2000 gilt als eines der einflussreichsten Spiele aller Zeiten. Das Remaster modernisiert nicht nur die Grafik, sondern soll auch zeitgenössische Gameplay-Features einzuführen. Nach der backlashbedingten Verschiebung wäre es schön mal wieder ein Lebenszeichen mit mehr Details zu bekommen. Denn Aspyr kann modernisieren, wie Tomb Raider gezeigt hat.


Warum heiß: Deus Ex ist ein Denkmal. Ein gutes Remaster wäre ein Geschenk an alle, die weder das Original gespielt haben , noch am PC rummodden wollen.



Fazit


2026 fühlt sich an wie ein Best‑of der letzten 30 Jahre Gaming‑Kultur: Bond, Lara, He‑Man, HOMM, Forza, Wing Commanderesque Sci‑Fi‑Epen. Alles kommt zurück. Wenn nur die Hälfte dieser Titel hält, was sie versprechen, wird 2026 ein legendäres Jahr für mich. Ihr fragt euch warum kein GTA? Als PC only Spieler ist das im besten Fall ein Most Wanted 2027 für mich. Im Gegensatz zu früher bin aber tatsächlich noch so gar nicht gezündet für Teil 6.

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